Die Steuerberatung.de

Wer schlussendlich aufrecht sein und reinen Tisch machen will, muss dem Finanzamt klare Information vorführen. Das Anzeichen auf potentielle Konten in der Schweiz reicht nicht aus. Personen die Steuern hinterziehen sollen alle Einnahmen gründlich ermitteln ebenso wie für jedes betroffende Jahr eine Einkommensteuererklärung erzeugen. Falls die Aktion dem Finanzamt nach wie vor keinesfalls bekannt ist, führt es ein Ermittlungsverfahren durch. Sofern die Aktion schon ermittelt wurde, dann ist eine Selbstanzeige ausgeschlossen, diese Anzeige hat das Finanzamt folglich bereits schon lange getätigt. Der Eigentümer von Schwarzgeld muss dem Finanzamt in der Regel binnen einer Frist von einem Monat die hinterzogenen Steuern sowie 6% Zins pro Jahr nachreichen. Wer das keineswegs bewältigt, sollte mit einem Strafverfahren sowie weiteren Kosten rechnen., Die Steuerhinterziehung ist eine häufige Straftat in der Bundesrepublik. Wenn man in diesem Zusammenhang erwischt wird, stehen je nach schwere des Verstoßes gegen das Steuerrecht, hohe Geld- und Freiheitsstrafen bevor. Aus diesem Grund wird selbstverständlich versucht, das Schwarzgeld (Kapital, welches gegen das Gesetz nicht versteuert wird) sicher zu verstecken. Die passende Möglichkeit dafür ist ein ausländisches Bankkont. Insbesondere Bankkonten in der Schweiz verfügen über eine enorme Beliebtheit betreffend des Versteckens von Steuerhinterziehungen. Würde das unversteuerte Geld auf deutschen Konten liegen, würde das Finanzamt irgendwann merken, dass mehr Geld auf dem Konto liegt, als in der Einkommensteuererklärung angegeben wurde, weil die Finanzbehörde problemlos die Konten untersuchen kann. Befindet sich das Geld jedoch auf einem Bankkonto in der Schweiz, fällt dem Fiskus die größere Summe an Geld nicht so leicht auf, weil sie hier keine Option zur Untersuchung der Konten haben. Außerdem legt die Schweiz einen Wert auf das Bankgeheimnis und gibt keine Informationen und Kundendaten heraus., Unter Vermögensnachfolge wird viel mehr verstanden als nur das Kontrollieren des Kapitals. Es geht insbesondere darum, ob Vermögen zu Lebzeiten des Schenkers oder erst in dem Zeitpunkt des Todes des Erblassers übergehen soll sowie welche steuerlichen Folgen hierbei hervorgerufen werden. Es können zum Beispiel bei größeren Vermögen bestimmte Teile des Vermögens binnen der Familie im Vorhinein zu Lebzeiten des Schenkers Kapital auf die zu bedenkenden Personen übertragen und die Freibeträge genutzt werden. Die Erbschaftsteuer kann an diesem Punkt hierzu keinesfalls mehr fällig werden. Wer die Vermögensnachfolge bei seinem Tode durch letztwilliger Verfügung, notariell oder schriftlich, steuern möchte, muss Ahnung davon haben, dass das Erbschaftsteuerrecht nicht notwendigerweise dem Zivilrecht folgt wie auch dass der staatliche Güterstand enorme Gestaltungsspielräume bereitstellt., In den vergangenen Jahren kam es zu dem Handel von Steuer-CDs. Auf diesen CDs waren Fakten von Bankinstitute über deren Kunden gespeichert. Im Normalfall kamen die CDs von im Ausland ansässigen Bankkonten und boten zum Beispiel dem deutschen Finanzamt Daten über die Kunden ebenso wie Angaben zu Konten von deutschen Firmenkunden. Die CDs haben einen beachtlichen Preis, den die deutschen Ordnungshüter gewiss aufkommen würden. Denn durch die Daten haben sie Einblick auf die Finanzlage der Kunden wie auch können angesichts dessen herausfinden, welche Deutschen das Kapital auf ausländischen Konten verbergen und folglich Steuern hinterziehen. Während die erste CD, die 2006 von Bundesnachrichtendienst erworben wurde, 4,6 Millionen Euro gekostet hat, kostet eine CD inzwischen nur noch weniger als eine Million €. Das hängt davon ab, dass das Verlangen nach den CDs keinesfalls mehr so hoch ist, wie vor einigen Jahren, weil es in Deutschland zu immer mehr Selbstanzeigen von Steuerhinterziehung kommt., Eine Vielzahl an Deutschen versuchen gewisse Einnahmen zu verhüllen sodass sie ihre Steuern nicht abgeben müssen. Auch etliche Prominente umgehen ihre Steuern. Auf diese Weise ebenso FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß. 2013 kam heraus, dass dieser 3,5 Millionen Euro Steuern hinterzogen hat. Nachdem Hoeneß gewarnt worden war, dass das Magazin „stern“ Informationen über sei Steuerhinterziehung habe, zeigte Hoeneß sich selbst an, in der Hoffnung dadurch eine geringere Bestrafung zu bekommen. Trotzdem gestand Hoeneß 2014, dass er 18,5 Millionen € an Steuern hinterzogen hat. Immer wieder kamen weitere Verdachte herauf, dass Hoeneß schon 27,5 Millionen Euro an Steuern hinterzogen haben soll. Im März 2014 wird Hoeneß vom Landgericht München im Hinblick auf Steuerhinterziehung schuldig gesprochen. Er wurde zu einer Gefängnisstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt., Das Steuerrecht liegt in einem eingenständigen Rechtsgebiet. Es umfasst sämtliche Gesetze, welche das Steuerwesen von Deutschland regulieren. Es wird unterschieden zwischen dem allgemeinem Steuerrecht wie auch dem speziellem Steuerrecht. Das allgemeine Steuerrecht umfasst beispielsweise folgende Rechtsgebiete: das Bewertungsgesetz, die Abgabeordnung, die Finanzgerichtsordnung sowie dem Finanzverwaltungsgesetz. Das einzigartige Steuerrecht besteht aus den Einzelsteuergesetzen, wie beispielsweise: das Körperschaftsteuer, Einkommensteuergesetz oder Umsatzsteuergesetz. Das Steuergesetz der Bundesrepublik Deutschland wird durch diese – auf dem Grundgesetz basierende – Ideen geprägt: die Gesetzmäßigkeit der Bewertung, die Gleichmäßigkeit der Besteuerung, das Sozialstaatsprinzip, das Nettoprinzip, die Besteuerung nach der Leistungsfähigkeit. Durch die geldlichen Konsequenzen auf den Bürger sind Steuern wie auch die Steuergesetzgebung ein kontinuierlicher politischer Streitpunkt und vielfacher Kritik überlassen. Die Kritikpunkte sind schon lange die Komplexität des Steuerrechts ebenso wie die angeblichen Möglichkeiten zur Umgehung.

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