5. September 2015

Übersetzung meint: Man überträgt eine Sprache in eine andere Zielsprache oder einen niedergeschriebenen Text von einer Sprache in eine weitere Sprache. Die „Translation“ der Sprache heißt Übersetzen. Man findet in der Bundesrepublik ausgebildete Personen, die das beruflich machen. Bei dem Übertragen der Sprache unterscheidet man zwischen dem Sprachmittler und dem Übersetzer. Der Dolmetscher übersetzt gesprochene Texte in eine Zielsprache. Der „Der Übersetzter“ übersetzt hingegen schriftliche Texte in eine andere Sprache. Der Dolmetscher übersetzt direkt. Der Übersetzer fertigt einen Text an und muss nicht direkt übersetzen. Der Unterschied ist in erster Linie, dass der geschriebene Text des Sprachmittlers abermals korrigiert werden kann – sog. „Wiederholte Berichtigung“. Diese Gegebenheit hat der Dolmetscher nicht. Dem Sprachmittler wird der Text nur einmal vorgesprochen und er muss direkt übersetzen. Ein Dolmetscher ist auf nonverbale Faktoren wie zum Beispiel Gesten, Mienenspiel, Benehmen, Intonation und allgemeine Körpersprache angewiesen. Ausschlaggebend ist auch Redetempo und Ausdrucksweise. Einige Sprachmittler üben auch die Körpersprache aus. Sprachmittler werden oftmals bei Amtsgerichten, bei Notaren und Behörden eingesetzt. Z.Bsp. falls ein Sachverständiger oder ein Beklagter die Sprache nicht kann, allerdings eine Aussage machen muss. Die Gerichtshäuser haben oft keinen angestellten Sprachmittler. Deshalb wird ein frei beruflicher Sprachmittler betraut. Die Dolmetscher, die am Gericht eingesetzt werden, müssen vorab beeidigt werden, weil sie vertrauliche Dinge hören, welche eigentlich nicht für die Öffentlichkeit vorgesehen sind. In der EU gibt es angestellte Sprachmittler. Bewerber müssen vorab einen Auswahltest vollziehen. Es gibt unterschiedliche Sorten von Übertragungen. Man differenziert beispielsweise Übersetzung von kulturellen Aspekten, Literarische Übersetzung, Synchronisation von Kino- und Fernsehfilmen und Untertitelung, Übersetzung technischer Dokumentationen, Übersetzung von Sprache mit Hilfe von Computerprogrammen und Übersetzung von Texten aus der Quellsprache. Des Weiteren kann man bei dem Dolmetschen unterschiedliche Rubriken entdecken: Dolmetschen bei Konferenzen, Konsekutivdolmetschen, Körpersprachedolmetschen, Vom-Blatt-Übersetzen und Simultandolmetschen.
Translationen gibt es bereits seit vielen Jahrhunderten. Da auf der Welt zahlreiche Sprachen zu entdecken sind, gibt es auch zahlreiche Sprachmittler, welche eine Sprache als Fachgebiet gewählt haben. Oder sie haben eine Art des Übersetzen als Fachbereich gewählt. Man unterscheidet auch den Sprachmittler. Dieser Übersetzer unterstützt Menschen mit unterschiedlichen Kulturen. Meist Randgruppen und Immigranten. In Deutschland gibt es Studienfächer für den Job des Sprachmittlers. Das Studium darf an einer Universität oder einer Akademie gemacht werden. Fachübersetzer konzentrieren sich auf einen Bereich in einer bestimmten Sprache, z.B.: Finanzen, Handelsrecht, Medizinrecht oder Pharmazeutik, Technologie, Jura. Diese Fachübersetzungen sind sehr gebräuchlich. Es ist schwer festzustellen, wieviele Sprachmittler es in der Bundesrepublik gibt. Der Bereich ist unstetig, weil es Lehrberufe gibt, allerdings viele Menschen auch auf anderem Weg mit dem Beruf beginnen. Das Wort Übersetzer ist gesetzlich nicht geschützt, somit ist die Ausübung des Berufs auch ohne Abschlussprüfung möglich. Es gibt aber bestimmte Namenszusätze, die nur nach Berufung ,durch Test oder Hochschulausbildung benutzt werden dürfen. Hierzu zählen unter anderem: öffentlich bestellter Dolmetscher, ermächtigter Übersetzer, staatlich geprüfter Übersetzer, Diplom-Übersetzer, Master Übersetzungswissenschaft, Diplom- Dolmetscher usw.. Die allermeisten Dolmetscher sind freiberuflich tätig. Diese erhalten ihre Aufträge direkt von einer Behörde. Das Honorar geschieht häufig nach übersetzter Textmenge. Es wird in Worten oder Zeilen gemessen. Oder nach Aufwand. Bei dem Honorar spielen dann weitere Faktoren wie zum Beispiel: Komplexität der Ausdrucksform oder des Textes, Umfang, Häufigkeit und Textwiederholungen eine entscheidene Rolle.

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